PANEL I // PANEL II // PANEL III // PANEL IV // PANEL V // PANEL VI //
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Donnerstag 14.30 bis 16.30 Uhr
Thursday 2.30 to 4.30 p.m.
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PANEL II
Islam and Diasporic Masculinities
Islam und diasporische Maskulinitäten
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Moderation: Prof. Dr. Elena Zdravomyslova, European University of St. Petersburg
Sprache: Englisch / Language: English
Raum/Place: A14-1-113 |
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Klassische Zweiteilungen der Welt in Orient und Okzident, christliche und heidnische Kulturen oder auch aus muslimischer Perspektive in Dar ül Islam und Dar ül Harb sind Ordnungsschemata, die den religiösen Gemeinden in einem „fremdreligiösen Umfeld“, also der Diaspora, das kulturelle Überleben sichern sollen. Dieses Ordnungsschemata lässt sich im Zeitalter der Globalisierung nicht ohne weiteres aufrecht erhalten. Transnationale und transkulturelle Räume strukturieren das, was als Diaspora gedacht wird, offensichtlich neu und anders. So ist es kein Zufall, dass Migrationserfahrungen für die Biographien vieler Führungspersönlichkeiten aus dem Spektrum des politischen Islams und für unterschiedliche Strömungen des Islams – sei es fundamentalistisch oder reformistisch - konstitutiv (gewesen) sind. In diesem Zusammenhang scheint die Geschlechterordnung eine zentrale Rolle für die entworfenen Gesellschaftsordnungen zu sein. Daher soll in diesem Panel nach der Rolle des Islam für die männliche Identitätsbildung in der „Diaspora“ gefragt werden. Entlang von Beispielen werden verschiedene Dimensionen des Islamischen in der Diaspora aufgegriffen und in einer komparativen Perspektive gebündelt.
Ala Al-Harmaneh beschreibt in seinem Vortrag den spezifischen Raum, in dem diasporische Maskulinitäten gebildet werden. Seine These ist, dass „virtuelle“ und „reale“ Räume in einer besonderen Weise die Identitäten von muslimischen Migranten in Deutschland „vergeschlechtlichen“. Knut Graw verweist in seinem Vortrag „Barcelona oder Tod“ auf das Doppelbödige des risikobehafteten Männlichkeitsmottos von westafrikanischen jungen Männern an der afrikanisch-europäischen Grenze: Entweder es gelingt einem, nach Europa zu gelangen oder man stirbt. Jamal Stambouli dagegen beschreibt die Rolle der Religion für nordafrikanische Migranten in Frankreich. Er geht von der These aus, dass die Religion in der Diaspora in den Gemeinden als “sozialer Kitt“ fungiert und weniger mit Frömmigkeit zu tun hat. Nikola Tietze beleuchtet aus komparativer Perspektive am Beispiel Frankreichs und Deutschlands den Umgang mit negativen Zuschreibungen in zwei unterschiedlichen nationalen Kontexten.
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Panel speakers/ReferentInnen: |
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Spaces of Diasporic Masculinity. Gendering the Identity of Muslim Male Migrants in Germany Abstract (english)
Dr. Ala Al-Hamarneh, Johannes Gutenberg University, Mainz, Germany |
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Barça am Barzakh: Life Histories and Social Theory from the African-European Borderzone Abstract (english)
Dr. Knut Graw, Catholic University of Leuven, Belgium, Africa Research Center |
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The Role of Religion in Social Ascension among Migrant North African Communities Abstract (english)
Jamel Stambouli, MA, Université Paris X Nanterre, France, Laboratoire d’Anthropologie Urbaine - CNRS |
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Muslim Religiosity among Men in Germany and France: Dealing with Negative Attributions in Two Different National Contexts Abstract (english) / Abstract (deutsch)
Dr. Nikola Tietze, Hamburg Institute for Social Research, Germany |
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